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Am Freitag den 22 Januar 2010 quartierten sich die QUADIATEN im Hotel Aschenhof in Suhl ein. Nach einer kurzen Stärkung im Hauseigenen Restaurant, begrüßte uns ein Herr der uns irgendwie bekannt vorkam. Zu unserer Überraschung entpuppte sich dieser als Redakteur der Quadwelt.
Gemeinsam mit dem Redakteur und unseren Quads ging es anschließend direkt zur Anmeldung und technischen Abnahme. Diese fand, wie der Rest der Yeti Trophy Zentrale, in einem der ehemaligen Simson Motorwerke in Suhl statt.
Dort herrschte meist großer Andrang – Quad, Atv, Suv‘s und überall Quadverrückte Fahrer - also eine Menge Gleichgesinnter! ;)
Nach einigen Smalltalks und etwas mehr oder weniger Dusel bei den Kontrollen war die Anmeldung und Fahrzeugabnahme positiv für fast alle teilnehmenden QUADIATEN verlaufen.
Lediglich unser Coast musste sich wieder den original Endtopf mit DB Killer an seine LTR montieren. Der ursprünglich montierte Endtopf wurde nicht zugelassen.
Am Abend gab es dann noch ein heiteres Geschichten erzählen in einer sehr angenehmen und am Ende auch sehr „flüssigen“ Runde. Vor allem aber lauschten wir den Geschichten des Quadwelt Redakteurs - Der hat richtige Story’s drauf ;)
Am nächsten Morgen dann, gegen 07:30 Uhr, raus aus den Federn und ab zum üppigen Frühstücksbuffet um die erste Stärkung zur Yeti Jagd einzuwerfen. Anschließend begann das Zwiebelschaleneinkleideverfahren um keine Erfrierungen bei den -10 Grad auf dem Quad zu erleiden!
Top gestylt mit Regenkombi und QUADIATEN Jersey trafen wir mit 5 Minuten Verspätung zur Fahrerbesprechung ein. Leider mussten wir später feststellen, dass in dieser Zeit das wichtigste Besprochen wurde, denn sonst hätten wohl ausnahmslos Alle von uns die Start/Ziel Zeitabnahme auf der Strecke gefunden … diese lag mehr oder weniger versteckt hinter Zuschauern verborgen direkt an einem der Fabrikgebäude.
Mit dem Vorsatz das Rennen gemeinsam als Gruppe zu bestreiten wurde leider nichts. Denn bereits beim ersten Waldabschnitt, der total vereist war, bildeten sich Staus bei diversen Steilauffahrten. Meist verursacht durch Sportquads. Quads hatten allgemein erhebliche Schwierigkeiten bei diesen eisigen Verhältnissen. Doch auch Allradbetriebene Fahrzeuge hatten hier und dort sehr zu kämpfen.
Und so kann man es unseren ATV Piloten nicht übel nehmen, dass sie nach längeren Halte- und Wartezeiten das Weite gesucht haben um beim Rennen und der Jagd nach dem Yeti noch halbwegs gut abzuschneiden.
Als Mortz Gaudie stellte sich die Sonderprüfung „KTM Adventureland in Marisfeld“ heraus. Denn eine komplett eingeschneite und vereiste Crossstrecke hat dann doch so ihre Tücken für die Quads. Manch einer brauchte bis zu 6 Versuche mit dem Sportquad für einen vereisten Hügel, um dann letzten Endes von 10 Zuschauern hochgezogen zu werden. Die ATV`s und Side by Side cars hatten hier wie auf der ganzen Strecke etwas weniger Probleme - dem Allrad sei Dank!
Ein dickes Dankeschön an Hilfsbereite ATV und Side by Side Fahrer welche uns Sportquads immer wieder mal einen steilen eingeschneiten Hang im Schlepptau hochschleppten. :)
Hier auch nochmal den größten Respekt an unsere ATV und Quadpiloten welche das komplette Rennen mit allen Sonderprüfungen absolvierten und den einen oder anderen Unerwarteten guten Platz unter den Top 20 oder gar den Top 10 einfuhren!
Hier also die Platzierungen:
Die Yeti Trophy ist alles in allem ein sehr gelungenes großes schönes Enduro Winterevent für jeder Mann. Die Strecke war für Könner etwas zu schwach auf der Brust denn die eigentliche Herausforderung lag zumindest dieses Jahr im "Eisauffahrten" überwinden. Ein großes Plus und ein zusätzlicher Spaßfaktor für Quad Fahrer war auf jeden Fall das KTM Adventureland.
Zudem sollte man sich vorher gut überlegen ob man auf ein solches Event mit einem Sportquad geht. Denn dann wird man oft zum Hindernis und ist leider für Staus verantwortlich. :)
Für ATV Anfänger und ATV Hobbyfahrer aber ein wirklich Lohnenswertes Event.