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Newsbeitrag 4 von 24 insgesamt.
Die TEAMS Kurz vorgestellt:
1. QUADIATEN Racing Team Ü31 mit den Fahrern Uwe (LTR450), Coast (LTR450) und Didinator (LTZ400)
2. QUADIATEN Racing Team Hatstik mit den Fahrer GodsMaster (YFZ450), Ralle (700R) und Sid (YFZ450)
3. QUADIATEN Racing Team GogoTec mit dem Iron Man Teilnehmer Karnath (Banshee)
Es ist der Mittwochabend und die letzten Einstellungen am Quad sind erledigt. Auch das Gepäck liegt zur Abreise bereit. Die Nervosität hält sich in Grenzen da die Wetteraussichten für den E-Day mehr als bescheiden sind.
Punkt 06:30 Uhr am Donnerstagfrüh sind endlich alle Quads verladen und das Gepäck verstaut. Die 600Km Reise kann endlich beginnen.
Je näher wir nach Torgau kamen, desto geiler wurden wir auf die Strecke und das gesamte Event. Viel hatten wir darüber gehört und gelesen und immer wieder sprachen wir über unser Ziel: „Werden wir es in die Top 10 schaffen?!“
Im Fahrerlager angekommen, empfing man uns sehr freundlich und hilfsbereit. Das gesamte E-Day Personal bemühte sich sichtlich das jeder anreisende Fahrer auch einen guten Platz und eine gute Box bekam.
Nachdem wir unser Lager aufgebaut hatten und ein erstes Willkommenserfrischungsbierle gekostet hatten wurde dann hier und da noch an den Quads geschraubt, optimiert und über Taktiken diskutiert.
Es ist Freitag, der 14. Mai 2010 um 07:00 Uhr früh. Der Wecker holt uns aus dem Schlafsack und kündigt die technische Abnahme unserer Quads an. Gegen 08:00 Uhr waren alle QUADIATEN mit der Abnahme fertig - und das ohne Probleme;)
Die Zeit bis 11:00 Uhr verbrachten wir noch mit Frühstück, Aufbau der Box und seelischer Vorbereitungen auf die bevorstehenden Strapazen. Gegen 11:45 Uhr fuhren wir an den Start und nahmen unsere Positionen ein. Gestartet sind Uwe und Sid in der Reihe für Triple Class, sowie Karnath am Ende des Starterfeldes für den Ironmen.
2 Min vor 12:00 Uhr beginnt schließlich der Baboons Countdown. Wer ihn kennt der weiß, dass dieser unter die Haut geht und spätestens dann wenn das Herzpochen aus den Boxen dröhnt wird die Produktion des Testosterons um ca. 400% angekurbelt.
Jede Reihe wurde einzeln mit ca 30sek Abstand gestartet. Die Quads von Uwe und Sid sind leider nicht sofort nach dem Startzeichen angesprungen, so landeten Sie im Mittelfeld. Die Aufholjagd begann also schon in der 1. Runde.
Die Strecke
Ca. 80% der Strecke führten durch ein dicht bestücktes Waldgebiet. 10% führten über die Rennstrecke „Am Österreicher“. Die restlichen 10% waren bestückt mit Schlammlöchern, steile Bergauf- und Abfahrten sowie eine lange gerade an einem Rapsfeld entlang und eine geteerte highspeed Teerstraße.
Bis ca 19:00 Uhr fuhren unsere Triple Class Teams ohne größere technische Probleme unter den top 6 mit. Dann setze der Regen ein und die Strecke wurde an manchen Stellen sehr schwierig zu befahren. Zudem kamen noch ein paar alkoholisierte Zuschauer die kurzer Hand die Streckenführung geändert haben um sich an den im Schlamm feststeckenden Quads zu belustigen. Dies kostete Zeit und Material.
Unfälle und technische Probleme
Coast hatte einen derben Überschlag direkt nach der Hausausfahrt in Richtung Zählstelle. Dort verkantete sich das Vorderrad mit einem Metallpfosten. Zum Glück ging der Sturz glimpflich aus und nach kurzer Reparatur der Felge, des Unterkiefers und der Spur konnte er weiter fahren. Leider wurde bei dem Sturz die Houser Lenkstange in sich verdreht und die Spur musste komplett verstellt werden damit ein weiterfahren überhaupt möglich war.
Die Schraube am Minuspol der Batterie von SidsYFZ löste sich auf Grund der Vibrationen. Das Quad fing an zu stottern und landete auf einer Wurzel die das gesamte Gefährt schließlich voll auf einen Baumstumpf weiterleitete. Der Fehler wurde schnell gefunden und Sid konnte zügig weiterfahren.
Der Schalthebel von Sid hatte sich in Runde 25 verabschiedet und so fiel die Maschine für das weitere Rennen leider aus.
Irgendwo auf der Strecke hatte Godsmaster seinen GPR Lenkungsdämpfer verloren. Allerdings wurde der Verlust erst später festgestellt als Sid mit der Maschine unterwegs war und die Lenkung immer wieder total blockierte.
Auf Grund zweier „Zuschauer-Idioten“ am Strecken Rand wurde Godsmaster in eine ausgefahrene Spur gelenkt die ihn einen Sturz quer über den Lenker kostete.
Uwe hatte im Laufe des Rennens einen Platten und konnte aber mit einer Felge von Coast dann weiter fahren.
Insgesamt hat jeder Teilnehmer so seine Andenken an den E-Day in Form von Prellungen, blauen Flecken und Schürfwunden mit nach Hause nehmen können.
Um 24:00Uhr endete das Rennen und das Team Ü31 stand auf Rang 6. Das Team Hatstik auf 8. Karnath hatte auf Grund des Wetters erhebliche Schwierigkeiten mit seinem Eisen-Panzer durch den Schlamm und über die ausgewaschenen Wurzeln zu kommen und brach nach ca 6 h ab. Das brachte leider nur den letzten Platz für Ihn. Dennoch Respekt vor der Leistung!
Fazit
Der Endurance Day 2010 war insgesamt ein echt spannendes, forderndes und spaßiges Quad Event! Bis zum Schluss kämpften wir mit allen Mitteln um die Platzierungen. Gemeinsam wurde einander ausgeholfen und motiviert! Ganz nach dem Motto „QUADIATEN was ist euer Handwerk?“
Vielen Dank an alle die Dabei waren!
Ein ganz besonderes Dankeschön geht an Aggro der in der Box einen top Service geboten hat!! Dankeschön an alle Frauen die dabei waren und der Kälte getrotzt haben und uns immer wieder mit Kohlenhydraten und Getränken versorgten.