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Newsbeitrag 2 von 24 insgesamt.
Bild 0, einfach herrlich auf Korsika! hier die der einzelnen Bilder oder am Ender der Seite den Bericht als PDF runterladen.
Bild 1, Donnerstag, 30.09
Die letzten Vorbereitungen werden getroffen , das Atv und die neu erworbene „alte“ 650er Kawa von Lepp verladen. Der Nachtfahrt Richtung Fährhafen Livorno steht nichts mehr im Wege.
Bild 2, Freitag, 01.10.
Gegen ca 15:00 sind wir etwas gerädert am Campingplatz l´Ostricioni im norden angekommen. Nach einer kurzen Stärkung und Aufbau des Lagers hat es uns doch noch gelüstet, kurz über die „Hausstrecke“ direkt anschließend hinterm Campingplatz zu brettern.
Bild 3
Nicht zu fassen: Noch keinen ganzen Km gefahren, schon steckt ein 1cm Holzspreissel im neuen Vorderreifen der Enduro. Ungeschickterweise befand sich darin ein Schlauch, der organischen Konsistenz nach vermutlich im Fahrzeugalter.
Bild 4
Jegliche Flickversuche mit den legendären Gummiwürmern scheiterten, ebenso Flicken aus Spitzlappen des ATV und jede Menge Isolierband brachten keine Dichtheit von mehr als 3 Minuten. Also erstmal Vorderrad ausgebaut und Moped in die Büsche geworfen…
Bild 5, Samstag, 02.10.
Da es in der näheren Umgebung nur ein Fahrradgeschäft gab, entschieden wir uns für einen 26Zoll Montainbikeschlauch für das 21Zoll Vorderrad. Die Überlänge bestmöglich im Mantel verteilt, ging es gg. Mittag zur nahegelegenen, bekannten „Malfalcu“….
Bild 6,
….Eine 14km lange, steinige und teilweise anspruchsvolle Piste quer durch die „Desert Agriates“. Nach dieser etwas steileren Passage war eine Kabelbinderreparatur am Kupplungshebel der Enduro von nöten.
Bild 7 - Knietiefe Wasserlöcher sogten vorerst für feuchten Fahrspaß…
Bild 8,
Doch nach einem Sturz aufgrund von Spurrillen war erstmal Schuß mit lustig, der Motor der Enduro blockierte.
Bild 9,
Es folgten 3 nervige Stunden zerlegen, analysieren, putzen und durchspülen.
Bild 10,
Der Luftfilterkasten, Ansaugtrakt sowie der Zylinder waren mit sandigem Schlamm geflutet
Bild 11,
Doch die Bemühungen hatten sich gelohnt: Nachdem der halbe Benzintank durch den Brennraum gespült wurde, ließ sich die Maschine nach dem zusammensetzen tatsächlich wieder anschleppen.
Bild 12,
Besser spät als nie: Gegen 17:00 Uhr haben wir dann doch noch unser Ziel erreicht- den Plage de Ghignu: Ein riesiger, karibicähnlicher Strand lud noch ein Stündchen zum Chillen ein
Bild 13 + 14, Sonntag, 03.10.
Die noch unbekannte K12 aus dem MD-Mot Offroadbüchlein stand heute an. Das inzwischen endlich halbwegs kapierte Garmin GPS programmiert, ging es nach dem Frühstück los. Doch nach wenigen Km in Richtung Gebirge war es dann wieder soweit: Enduro mit Plattfuß. Der zu lange Fahrradschlauch hatte sich an seinen eigenen Überlappungen durchgescheuert. Sämtliche Flickversuche scheiterten wieder. Die Enduro an einem Zaunpfahl gekettet zurückgelassen ging es nun zu zweit auf der king weiter. Eine kernig steile grobschottrige Piste führte uns an sagenhaften Ausblicken auf die Küste und Ile`Rousse vorbei.
Bild 15 - „Hey Touries, hier links ab!“
Bild 16,
Und dann doch noch verfahren und versucht, auf einem steilen, schmalen und extremstufigen Wanderweg zum zweiten Teil der Route zu gelangen
Bild 17,
Da wir auch bei den höheren Stufen zu faul waren abzusteigen, kam dann doch noch ein Teil des Unterfahrschutzes zu Tage
Bild 18 +19,
Wir haben aber nicht aufgegeben und sind noch bis zum Gipfel hochgefahren. Leider eine Sackgasse, also alles wieder runtereiern…
Bild 20,
Nach weiteren schönen Tälern und einer Kaffeepause haben wir auf dem Rückweg einen Abstecher zum bereits aus 2007 bekannten Stausee gemacht um dort ein wenig zu sauigeln…
Bild 21 - Das war mit den abgefahrenen Reifen garnicht so ohne…
Bild 22,
Ob der Kollege dieses Vehicles auch einst Stollenreifen drauf hatte? Eine Seilwinde hatte er jedenfalls nicht „on board“ J
Bild 23,
Abends zurück am Campingplatz: Wie gewohnt erstmal Platzkätzchen vom Hals schaffen, bevor Sie einem´s Steak vom Grill ziehn oder sichs in den Schlafsäcken beqeum machen… Im Campingstuhl in die Höhe hängen bzw. mit viel Anlauf in irgendeine Baumkrone werfen war sinnlos. Unkaputtbar die korsischen Viecher :)
Bild 24, Montag, 04.10.
Ein Regentag, den wir gleich zum weiterreisen Richtung Süd-Osten nutzten. In Corte im landesinneren haben wir dann auch endlich einen passenden Schlauch bekommen und sind in den Abendstunden an der Ostküste bei Solenzara gelandet…
Bild 25, Dienstag, 05.10
Die noch unbekannte K5 im Hinterland von Ghisonaccia steht auf dem Programm. Ein gewollter Umweg über kurvige und idyllische Teersträßchen führt uns hinauf zum Routeneinstieg. Ein sandiger Feldweg mit viel Driftvergnügen geht durch den Wald bergaufwärts bis zu einem engen Felsdurchgang. Der Koffer wollte einfach nicht durch..
Bild 26 - Alles hin und herwuchten half nix…
Bild 27 - Also Häufchen bauen:
Bild 28 - Und siehe da: Mit Hilfe der Winde hats sogar gefunzt!
Bild 29 - Die Enduro war dieses mal klar im Vorteil:
Bild 30 - Weiter geht’s bergaufwärts, hier mal neben der Piste:
Bild 31 - Die Passagen werden steiler und gröber, Kabelziehn ist angesagt!
Bild 32 - Zielpunkt K5_17: Ein traumhafter Ausblick lädt ein zur Rast!
Bild 33, Mittwoch, 06.10.
Eine Riesenrunde übers Col de Bavella hinauf zum Mt.Inducine und das Coscione-Plateau steht an.
Bild 34 - Zwischenstopp Baustellenfun
Bild 35 - Das Coscioneplateau- die Teletabbylandschaft schlechthin
Bild 36,
Teletabbys gibt’s zwar keine, aber Schweine, die ihre eigenen Verwandten futtern
Bild 37 - …und stumpfe Gegenstände, die sich durch Quadreifen bohren…:
Bild 38,
Diesmal etwas mehr Erfolg beim Stopfen mit Lakritze, Klebeband, Verbandsmullen und Kabelbinder
Bild 39,
weiter geht es in Richtung Inducine, wiedermal meldet sich von unten rahmenschützend GOGOTEC zu Wort
Bild 40 - kleine Wasserdurchfahrt
Bild 41 - Rückfahrt und Sunset am Bavella-Massiv, 190km brachte der Tag
Bild 42, Donnerstag, 07.10.
Gemütliches einpacken und Mittags noch ein Abstecher zum „Cavu“ Baden und Flußwandern. Am Abend Rückreise Richtung Bastia.
FAZIT: gelungen!